🚴♂️ PELIZZE-Anstieg – (Val Liona)
Klassifizierung: SCHWARZ
EinfĂĽhrung
Pelizze Es ist ein Anstieg, der keinen Raum für Interpretationen lässt: kurz, direkt und steil. Er gehört zu jenen Anstiegen, die sich sofort in ihrer ganzen Härte offenbaren, ohne jegliche beruhigende Vorwarnung. Hier befindet sich der Radfahrer unmittelbar im Zentrum des Geschehens, eingebettet in eine kompakte und stille Hügellandschaft, in der die Steigung im Vordergrund steht.
Allgemeine Daten
- Länge: 2,0 km
- Höhenunterschied: 196 m
- Durchschnittliche Steigung: 10,0%
- Maximale Steigung: ~15–16 %
- Ausgangshöhe: ~ 30 m
- Ankunftshöhe: ~ 225 m
- Hauptbelichtung: Norden / Nordosten
- Typ: kurzer, sehr steiler und kontinuierlicher Anstieg
Technische Analyse des Aufstiegs
🔹 Sektor 1 – Anspruchsvoller Start (0,0 – 0,7 km)
Schon nach wenigen Metern steigt die Straße steil an. Die Steigungen liegen konstant zwischen 8 und 10 %, stellenweise sogar im zweistelligen Bereich. Es bleibt keine Zeit zum Aufwärmen: Man muss sofort in den richtigen Gang schalten und einen gleichmäßigen Tritt finden.
🔹 Sektor 2 – Selektiver Mittelabschnitt (0,7 – 1,5 km)
Dies ist das Herzstück des Pelizze-Anstiegs. Hier zeigt er seine härteste Seite: lange Abschnitte mit 10–12 % Steigung und kurze Sprints mit fast 15 %. Die Straße ist kurvenreich, das Tempo unregelmäßig, und die richtige Kräfteeinteilung ist entscheidend. Dieser Abschnitt macht den Unterschied.
🔹 Sektor 3 – Letzter Abschnitt ohne Rabatte (1,5 – 2,0 km)
Das Finale bietet keine wirkliche Erleichterung. Obwohl das Profil eine leichte Absenkung vermuten lässt, bleibt die Steigung bis zum letzten Meter steil. Man erreicht den Gipfel mit dem Gefühl, einen längeren Anstieg bewältigt zu haben, als die Kilometerangabe vermuten lässt.
Sensationen auf der StraĂźe
Pelizze ist VerbrennungDeine Beine arbeiten sofort im kritischen Bereich, dein Atem geht flach, und dein Zeitempfinden dehnt sich aus. Es ist ein Anstieg, der deine mentale und körperliche Stärke gleichermaßen auf die Probe stellt: Jede Kurve scheint der vorherigen zu gleichen, jeder gewonnene Meter wiegt schwer. Die Genugtuung am Ziel steht im Verhältnis zum Leiden.
Naturalistische Aspekte
Die Landschaft ist typisch für die innersten Berici-Hügel: dichte Wälder, schattige Hänge und zurückgesetzte Bereiche, die das Gefühl der Abgeschiedenheit verstärken. In den offeneren Gebieten bieten sich immer wieder Ausblicke auf die Landschaft. Val LionaEs ist ein eher intimer als malerischer Anstieg, bei dem die Natur die Anstrengungen des Radfahrers still begleitet. Empfehlenswert (auf dem Rückweg) ist ein Stopp auf der fantastischen Panoramaterrasse von Grancona, dem Kirchplatz, von dem aus man einen außergewöhnlichen Blick auf das Val Liona genießen kann.
Kunst- und Kulturstätten
Die Steigung durchquert ein authentisches ländliches Gebiet, gekennzeichnet durch historische ViertelSteinhäuser und kleine Votivschreine prägen das Bild. Es gibt keine imposanten Denkmäler, aber eine dezente Präsenz traditioneller Berico-Architektur, die von landwirtschaftlicher Arbeit und Volksfrömmigkeit erzählt.
Wie man damit umgeht
- Bericht: Eine magere Getriebeübersetzung (34x30 oder höher) ist zwingend erforderlich.
- Strategie: Kontrolliertes Tempo, Ăśberdrehen auf den ersten Rampen vermeiden.
- Technik: Leichtgängiges Pedalieren, intelligente Nutzung der Fahrposition
- Verwaltung: Diese Klettertour kann nur dann kaltblĂĽtig angegangen werden, wenn man gut trainiert ist.
Ideal als Kraftprobe oder als entscheidender Abschnitt innerhalb einer anspruchsvollen Bergstrecke.
Identikata des Aufstiegs
- Charakter: brutal und direkt
- Stil: kraftvoller Aufstieg
- Idealer Boden: neuromuskuläre Arbeit und VO₂ max
- Typischer Radfahrer: Kraftvoller Kletterer, Liebhaber steiler Hänge
- Stichwort: selektiv
⚫ Pelizze Es ist ein Aufstieg, der keine Kompromisse zulässt: kurz, aber intensiv, still, aber extrem anstrengend, perfekt für diejenigen, die nicht nur die Schönheit der Berici-Hügel suchen, sondern auch eine echte Herausforderung am Hang.