🚴♂️ Berici Ridge (Vicenza)
Kein einfacher Aufstieg, sondern eine Reise in großer Höhe: die Berici-Rücken Es ist eine lange, landschaftlich reizvolle Fahrt durch die Hügel von Vicenza, die auf fast zwanzig Kilometern mit ständigen Auf- und Abstiegen Anstrengung und Schönheit vereint. Mehr als nur ein einfacher Anstieg – es ist eine Prüfung von Ausdauer und taktischem Geschick, bei der derjenige gewinnt, der das Gelände richtig einschätzen und seine Kräfte optimal einteilen kann.
📊 Allgemeine Informationen
- Ort: Vicenza – Berici-Hügel
- Name der Kletterroute: Berici-Rücken
- Länge: 19,4 km
- Gesamter Höhengewinn: 590 m
- Durchschnittliche Steigung: 1,8%
- Maximale Steigung: ~10–12% (kurze Ausbrüche)
- Abflughöhe: ~ 44 m
- Ankunftshöhe: ~ 393 m
- Klassifizierung: 🟡 Gelb
🧭 Technische Analyse des Aufstiegs
Die Schwierigkeit liegt hier nicht in den trockenen Zahlen, sondern in der Kontinuität der BemühungenDas Profil ist ein Mosaik aus Rampen, scheinbaren Flachstellen und kurzen Abfahrten, die den Rhythmus unterbrechen.
🔹 Km 0 – Km 4 | Allmähliche Annäherung
Die Straße steigt sanft an (2–4 %), ideal zum Aufwärmen der Beine. Die Fahrt ist agil, ohne abrupte Änderungen, aber man sollte die Gesamtlänge nicht unterschätzen.
Nachdem wir den legendären Aufstieg zum Monte Berico zurückgelegt haben, folgen wir der SP 19, die von allen als Dorsale dei Berici bekannt ist, der Hauptstraße, die das nördliche Berici-Gebirge von Norden nach Süden durchschneidet. Erwähnenswert ist das legendäre S, die beiden Haarnadelkurven, die nach der kurzen Abfahrt zum Risorgimento-Museum (der Park mit seinen jahrhundertealten Bäumen ist einen Besuch wert!) in Richtung Arcugnano führen. Achten Sie auf den letzten Anstieg, der zur Kirche von Arcugnano führt: anspruchsvoll!
🔹 Kilometer 4 – Kilometer 10 | Der nervenaufreibende Teil
Ich beginne ständige Aufs und AbsKurze Rampen mit 6–8 % Steigung wechseln sich mit Erholungspassagen ab. Dies ist der technisch anspruchsvollste Abschnitt: Wer es beim Aufstieg zu übertreiben versucht, wird in den folgenden Abschnitten dafür bestraft. Hier nutzt sich der Grat ab.
Nach Arcugnano folgen Sie der Dorsale dei Berci, einer breiten, gut ausgebauten Straße, deren abwechslungsreiche Steigung für Fahrspaß sorgt. Nach einigen Kilometern scheinbar flacher Strecke beginnt die Straße in der Nähe von Perarolo wieder leicht anzusteigen. Nahe der Kirche von Perarolo mit ihrem markanten achteckigen Glockenturm befindet sich ein erfrischender Brunnen. Nach der Abzweigung nach Brendola biegt die Straße links ab und führt steil bergauf! Die Steigung erreicht auf den letzten Metern bis zur Abzweigung „Santiella“ in San Gottardo bis zu 11 %.
🔹 Kilometer 10 – Kilometer 15 | Das Rückgrat
Das ist das Herzstück des Anstiegs: gleichmäßige Steigungen zwischen 4 und 6 %, mit wenigen Momenten der Erholung. Der Anstieg ist stetig, eingebettet in grüne Landschaften, und vermittelt das Gefühl, zwischen Ebene und Hügeln zu schweben.
Wir halten uns links und folgen dem Dorsale dei Berici. Steile Abstiege und Anstiege erwarten uns – das Herzstück der Landschaft und die typische Vegetation der Berici-Hügel. Nach wenigen Kilometern erreichen wir die „Crocevia dei Segnali“, einen Wendepunkt nach Zovencedo und ins Val Liona. Wir fahren weiter auf der Hauptstraße, die bald ihren Abstieg nach Barbarano Vicentino beginnt.
🔹 Kilometer 15 – Kilometer 19,4 | Wellenförmiges Finale
Sind die Beine schon müde, folgen die letzten Anstiege. Sie sind nicht besonders schwer, aber psychisch anstrengend. Das Profil steigt stetig an und lässt keine wirkliche Ebene zu. Nach einer kurzen Abfahrt biegt man links ab für den finalen Antritt zum Ziel in San Giovanni in Monte und bezwingt damit den längsten Anstieg (19,3 km) des BERICI CLIMB.
🚴 Straßensensationen
Der Dorsale dei Berici ist ein Aufstieg Es erdrückt dich nicht, aber es verzehrt dich.Es gibt keine Wand, die einem den Atem raubt, sondern eine subtile, stetige Anstrengung. Die Beine drehen sich unaufhörlich, ohne jemals zur Ruhe zu kommen. Es ist ein anstrengender Anstieg, bei dem man spürt, wie der Körper lange arbeitet und der Puls über Dutzende von Minuten hoch bleibt.
🌿 Naturalistische Aspekte
Du trittst in die Pedale, während du in die Umgebung eintauchst Wälder der Berici-HügelZwischen dunstigen Eichen, Kastanienbäumen und hügeligem Buschland schlängelt sich die Straße. Manchmal öffnet sich der Blick über die Ebene von Vicenza, an klaren Tagen sogar bis zu den Voralpen. Es ist eine helle, luftige Straße, die sich mit den Jahreszeiten verändert: tiefgrün im Frühling, gold- und kupferfarben im Herbst.
🏛️ Künstlerische und kulturelle Orte
Der Bergrücken durchquert ein geschichtsträchtiges Gebiet:
- Palladianische Villen und venezianische Residenzen verstreut über die Hügel
- Alte ländliche Dörfer und Pfarrkirchen
- Die Nähe zu Arcugnano und Monte BericoSymbole der Kulturlandschaft von Vicenza
Hier mit dem Fahrrad durchquert man ein Freilichtmuseum.
🧠 Wie man damit umgeht
- Agiler BerichtSie brauchen keine feste Trittfrequenz von 34, sondern eine flüssige Trittfrequenz.
- Aufwandsmanagement: Vermeiden Sie es, in den ersten paar Schritten zu schießen.
- AntriebEs ist lang, es sollte wie ein Langlaufberg behandelt werden.
- Regelmäßiger GangEs ist besser, den gesamten Bergrücken über knapp unterhalb der Schwelle zu bleiben.
Hier gewinnt der Patient, nicht der Sprengstoff.
🪪 Identikite des Aufstiegs
- Typ: Widerstand steigt
- Stil: Lang, wellig, panoramisch
- Stärke: Kontinuität und landschaftliche Schönheit
- Entscheidender Punkt: Fortschreitender Verschleiß
- Ideal für: Mountainbiker, Cross-Country-Training, Granfondo
- Anima: Eher Marathon als Sprint
La Berici-Rücken Es fordert dich nicht mit Brutalität, sondern mit Intelligenz heraus. Es ist ein Anstieg, der dich kilometerweit begleitet, sich langsam in deinen Beinen aufbaut und dir am Ende das seltene Gefühl vermittelt, wirklich gereist zu sein, nicht nur geklettert zu sein.