REISEPLAN NR. 52 – 72-Stunden-Herausforderung · Tag 2
Wenn die Herausforderung in den Vordergrund tritt
Entfernung: 93,5 km
Höhenunterschied: 2.549 m
Gelände: hügeliger Asphalt, Nebenstraßen
Charakter: technisch, nervös, „Beinbrecher“
Wenn der erste Tag eine Feuertaufe war, dann Tag 2 der 72-Stunden-Challenge Es ist die Prüfung der Reife. Weniger Kilometer, aber konzentrierterer HöhenunterschiedEine endlose Reihe von Hügeln. Das Profil weist keine einzigen flachen Abschnitte auf: Es ist ein ständiger Wechsel von Anstiegen und Abstiegen, bei dem die richtige Einteilung der Kräfte entscheidend ist.
Landschaftlich gesehen ist es eine der schönsten Touren: Weinberge, Steindörfer, dichte Wälder und Ausblicke, die sich hinter jedem Bergrücken eröffnen.
Die Reise, Kilometer für Kilometer
🔹 Km 0–20 | Aufwachen ist sofort ernst
Der erste größere Anstieg folgt bald: gleichmäßige, aber lange Steigungen, ideal, um die Beine nach den Anstrengungen des Vortages zu testen. Die Straßen sind schmal, ruhig und führen mitten durch den Wald.
🔹 Km 20–45 | Das Gebiet „Cima Coppi“.
Hier beginnt der wohl bekannteste Abschnitt der Route: Anstiege, die an Miniatur-Bergetappen erinnern. Das Profil zeichnet sich durch eine Abfolge von Graten mit kurzen Abstiegen aus, die keine wirkliche Erholung ermöglichen.
🔹 Km 45–70 | Technik und Tempo
Die Strecke wird kurvenreicher: Kurven, wechselnde Steigungen, ständiges Anfahren. Gerade in diesem Abschnitt ist eine klare Wegbeschreibung entscheidend.
🔹 Km 70–93 | Das große Finale
Der letzte Abschnitt ist eine echte Herausforderung: kurze, extrem anspruchsvolle Rampen wechseln sich mit leichten Gefällen ab. Wer hier mit viel Energie ankommt, fliegt. Die anderen beißen die Zähne zusammen.
Berici-Aufstiege, Tag 2
Eine sehr schwierige Auswahl, mit drei "schwarze" das macht den Unterschied.
???? VIA SACCO – Nr. 7 (blau)
Ausgezeichnete Einstiegsroute: gleichmäßig, konstant, ideal, um in einen Rhythmus zu kommen.
???? CAPITAL – COPPI CUP – Nr. 13 (rot)
Der Höhepunkt der Tour: lang, landschaftlich reizvoll, mit Abschnitten, die selbst die Stärksten auf die Probe stellen.
🟡 FAGNINI – Nr. 33 (gelb)
Kurz, nervös, perfekt, um die Gruppe auseinanderzureißen.
⚫ SAN GAUDENZIO – Nr. 64 (schwarz)
Eine regelrechte Mauer: steile Hänge und eine schmale Straße. Hier entstehen die Lücken.
🟢 CA' VECCHIA – Nr. 47 (grün)
Umso schöner, aber es kommt zu einem heiklen Zeitpunkt der Tour.
???? MONTICELLO – Nr. 59 (blau)
„Rhythmus“-Anstieg: regelmäßig, flüssig, aber lang.
🟡 SAN GERMANO – Nr. 46 (gelb)
Es scheint nicht schwer zu sein, aber im Moment wiegt es sehr schwer.
???? SAN GOTTARDO – Nr. 42 (rot)
Einer der schönsten Gipfel der Berici-Hügel: ein stetiger Hang und ein atemberaubendes Panorama am Ende.
⚫ VEGRE – Nr. 9 (schwarz)
Der Gnadenstoß: kurz, heftig, entscheidend.
Warum Tag 2 das Herzstück der 72 Stunden ist
Diese Tour ist natürliche Selektion Der Wettbewerb hat zum Ziel, dass jeder, der ihn erfolgreich absolviert, weiß, dass er es bis zum Ende schaffen kann.
Es ist ein unvergesslicher Zwischenstopp, bei dem die Berici-Hügel ihre authentischste Seite zeigen: rau, elegant und unendlich.